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Die P&R-Pleite: Was ist passiert?

Mehr als 50.000 Anleger, die in Seecontainer der P&R-Gruppe investiert haben, mussten pünktlich zum Frühlingsanfang 2018 die Schocknachricht verdauen, dass drei von vier Vertriebsfirmen der P&R-Gruppe mit Sitz in Grünwald beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet haben. Dies sind:

  • die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH (1542 IN 728/18)
  • die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH (1542 IN 726/18)
  • die P&R Container Leasing GmbH (1542 IN 727/18)

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurden für die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH und die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH Rechtsanwalt Michael Jaffé und für die P&R Container Leasing GmbH Rechtsanwalt Philip Heinke bestellt.

 

Ungeklärtes Schicksal der P&R Transport-Container GmbH

Für die vierte Vertriebsgesellschaft, die P&R Transport-Container GmbH, bei der das seit Anfang 2017 neu regulierte und prospektpflichtige Geschäft gebündelt ist, wurde zwar bislang kein Insolvenzantrag gestellt, allerdings wurden Anleger am 19.03.18 durch einen im Bundesanzeiger veröffentlichten Warnhinweis zu einem möglichen Forderungsausfall aufgeschreckt. Es bleibt abzuwarten, ob im Fall dieser Gesellschaft die Brandmauern hoch genug sind oder ob sie ebenfalls Schiffbruch erleidet.

Es drohen der Totalverlust von 3,5 Milliarden Euro und einer der größten Insolvenzfälle in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Pleite des Container-Finanzierers Magellan im Jahr 2016 mit „nur“ 9.000 Anlegern ist im Vergleich zu dieser Mega-Insolvenz ein kleiner Fisch.

Unser Team aus Fachanwälten steht für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Nicole Mutschke
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht

Henning Linnenberg
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Claudia Halstenberg
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht

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