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Bittere Konsequenzen für die Anleger

Die Idee klingt einfach und faszinierend: Der Anleger erwirbt von einem Unternehmen direkt das Eigentum an Containern. Das Unternehmen mietet diese zurück und zahlt dafür eine vertraglich garantierte Miete. Am Ende der Vertragslaufzeit kauft das Unternehmen dann die Container für mitunter 65 Prozent des ursprüngliches Wertes zurück.

 

Insolvenzen berühren nicht die Eigentümerverhältnisse an den Containern

Dieses verlockende P&R-Geschäftsmodell hat aber gewaltige Tücken, wie sich jetzt sehr deutlich zeigt. Trotz der Insolvenzen bleiben die Anleger Eigentümer der Container. Da die P&R-Gesellschaften zahlungsunfähig sind, werden die Ansprüche aus den garantierten Mietzahlungen jedoch voraussichtlich nur zur Insolvenztabelle angemeldet werden können.

Außerdem können in diesem Fall Häfen und Reedereien grundsätzlich Standgebühren und Entsorgungskosten von den Eigentümern fordern. So drohen zusätzlich zum Verlust des investierten Geldes weitere finanzielle Nachteile.

 

Option Neuvermietung?

Eine Neuvermietung der Container nach der Pleite der P&R-Gruppe ist theoretisch möglich, dürfte aber mangels Fachkunde und geschäftlicher Kontakte kaum durchführbar sein. Regelmäßig wissen Anleger auch überhaupt nicht, wo sich „ihr“ Container aktuell befindet. Auch weisen die vertraglichen Bestimmungen zum Rückkauf der Container rechtliche Unklarheiten auf.

Unser Team aus Fachanwälten steht für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Nicole Mutschke
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht

Henning Linnenberg
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Claudia Halstenberg
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme